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Trinationaler GIST-Gipfel Berlin 5.-6.2.2010
In den wenigen Jahren seit der Identifizierung von Gastrointestinalen Stromatumoren als eigene Tumoridentität hat sich in den Therapieoptionen sehr viel verändert. Durch die Einführung von Imatinib in der medikamentösen Therapie konnte die Gesamtüberlebenszeit bei fortgeschrittenen GIST um das Vierfache verlängert werden. Im Bereich der primären GIST haben sich durch die Zulassung der adjuvanten Imatinib-Therapie im letzten Jahr die Therapieoptionen stark verändert. Auch die Fortschritte in der Diagnostik und chirurgischen Therapie sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit sind entscheidend für den heute erreichten Behandlungsstandard bei GIST.

Vorträge
E. Bareck, Grundsätze der chirurgischen Therapie beim primären GIST
E. Wardelmann, Pathomorphologische Differentialdiagnose und molekulare Charakterisierung von GIST
P. Reichardt, Medikamentöse Therapie beim primären GIST
M. Montemurro, Praktisches Patientenmanagement inkl. Blutspiegelmessungen
M. Wartenberg, Adjuvante Therapie und Compliance aus Sicht der Patienten
P. Reichardt, Zusammenfassung der Therapie bei primären GIST
M. Wartenberg, Das Lebenshaus - ein Überblick
T. Brodowicz, Medikamentöse Behandlung bei fortgeschrittenen GIST
G. Widmann, Besonderheiten der radiologischen Beurteilung bei GIST
E. Wardelmann, Resistenzmechanismen bei GIST
M. Montemurro, Behandlungsstrategien bei Progression
P. Hohenberger, Neoadjuvante Therapie und Stellenwert der Chirurgie bei fortgeschrittenem GIST
G. Widmann, Radiofrequenzablation von Lebermetastasen bei GIST
P. Reichardt, Neue Therapiestrategien bei GIST
P. Reichardt, Zusammenfassung der Fortbildung
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